"Jesuiten" Magazin - Entgiftung
Ausgabe 2026-3
Die Autorinnen und Autoren dieser Ausgabe richten den Blick auf verschiedene Bereiche in Kirche, Gesellschaft und Alltag, in denen Gifte wie Angst, Zynismus oder vorschnelle Urteile das Miteinander oder das persönliche Leben belasten können. Sie zeigen, wie Entgiftung nachhaltig gelingen kann, und stellen ebenso dar, wofür noch kein wirksames Gegengift gefunden wurde. Aus dem Inhalt: • Das Gift der Muster • Wann ist das Gift ein Gift? • Vom Sich-Giften • Taktik, Praktik, Resilienz • Indifferenz – Gift und Gegengift • Vom Traum zur Wirklichkeit: Hochschulbildung am Rand der Gesellschaft
Entwaffnen durch Entgiften
Toxische Verhaltensweisen, Personen und Strukturen: Unserer Sprache zufolge lauern in unserem Alltag Gift-Gefahren scheinbar hinter jeder Ecke. Wie schlimm ist es wirklich? Die Autorinnen und Autoren der neuen Ausgabe des Magazins „Jesuiten“ richten den Blick auf vergiftete Muster und heilsame Beziehungen. Denn wahre Entgiftung geht tiefer als modisches Detox.
„Unermüdlich erneuert Papst Leo den Aufruf zum Entwaffnen: Egal ob in der Politik, in der Sprache oder bei der Künstlichen Intelligenz – überall ist Entwaffnung notwendig“, schreiben P. Manfred Grimm SJ und P. Dag Heinrichowski SJ im Editorial des aktuellen Magazins „Jesuiten“. Für sie ist Entgiftung ein Schritt zur Entwaffnung.
Denn in vielen Bereichen von Kirche, Gesellschaft und Alltagsleben finden sich Gifte, die den Einzelnen und die Gemeinschaft belasten. Angst, Zynismus und vorschnelle Urteile sind nur drei Beispiele. Heilmittel gegen solche Gifte des täglichen Lebens zu finden, ist ein wesentlicher Beitrag zur Friedensarbeit.
Die Autorinnen und Autoren der aktuellen Magazinausgabe zeigen, wie Entgiftung mit nachhaltiger Wirkung gelingen kann – und sie legen dar, wofür noch kein wirksames Gegengift gefunden wurde.
Das Magazin „Jesuiten“
„Jesuiten“ ist das deutschsprachige Magazin der Jesuiten in Zentraleuropa für alle Freunde und Förderer des Ordens. Jede Ausgabe ist einem Themenschwerpunkt gewidmet, den Jesuiten und Gastautoren aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten.